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Tag "electronic"


Scheiße, wenn die Alten sagen, dass früher alles besser war.
Scheiße, dass früher alles besser war.

Scheiße, wenn man den Unique Club nur aus Büchern und das MOJO nur vom Hörensagen kennt.

Scheiße, dass man früher vier Stunden durch Niedersächsische-Niederungen gebummelt ist.
Scheiße, dass der ICE von Köln nach Hamburg genauso lange braucht.

Scheiße geil, dass das MOJO zurück ist.
Scheiße, dass man dafür die MOPO verlinken muss.

Scheinbar scheiße, dass Hamburger-Investoren zunehmend den Verstand verlieren.
Scheiße, dass Köln keine hat.

Scheiße gut, dass bei Ansicht der Bookings alles beim Alten bleibt (siehe einleitenden Absatz).

Scheiße, wenn man keinen Swagger hat.

Scheiß egal. At least I got my MOJO back.

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Neueröffnung MOJO Club Hamburg / Reeperbahn 1 // Herbst 2012

17. Oktober // Lee Fields & The Expressions
24. Oktober // Ursula Rucker
27. Oktober // General Elektriks
01. November // Ebo Taylor & Afrobeat Acadamy
21. November // Nicole Willis & The Soul Investigators

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Am Wochenende ist Weekendfest. Für sich genommen keine sonderliche Überraschung, möchte man meinen. Dem Namen zum Trotz wartet das Festival im alten UFA Filmpalast auf dem Hohenzollernring mit einem durchaus innovativen Line-up auf. An drei Tagen Veranstaltung tummeln sich illustre Namen, mehr oder minder bekannten Couleurs, von Jochen Distelmeyer über Roedelius/Schneider, R Stevie Moore bis hin zu Tall Firs und und und. In der Summe eine Reise ins musikalisch Ungewisse. Doch Jung bleibt, wer Neues wagt. Den für mich bekannten Anstrich (und damit hatten Sie mich) geben die Stonesthrow Records Fahnenträger The Stepkids und James Pants (wohnt der jetzt in Köln?!). Für die visuelle Zerstreuung wider dem Schietwetter sorgt eine Auswahl cineastischer Klassiker der Marke Rocky, Zwei glorreiche Halunken und weiteren. Eine Auswahl von Ausstellern rund um die heilige Dreifaltigkeit der Marke Kunst, Kultur, Musik machen die Sache rund. Mit dem Kaltgetränk auf der einen und dem Ringdöner auf der anderen Hand, gleicht dies einem multisensualen Event von Seltenheit. Für weitere Argumente fehlen mir die Worte. In diesem Sinne, sag es mit Musik:

Ich will alles wissen.

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Ich bin jetzt mal ketzerisch: House- und Techno-technisch läuft Dresden dem Rest der Republik ja grad den Rang ab. Für electronic beats haben die Jungens von der Elbe Tür und Tor ihrer heimeligen Stube geöffnet und reflektieren über ihre persönliche Erfolgsgeschichte der letzten Monate. Hier ist jeder Funken Erfolg ehrlich erarbeitet und mehr als verdient. Von dem Sound der Herren Jacob Korn, Break SL und/oder Cuthead (um nur ein paar wenige der gesammelten Talente beim Namen zu nennen) kann man durchaus behaupten, dass sie den benannten Genres einen eigenen Spirit beigefügt haben. Das getraue sogar ich mich mit meinem ausgesprochenen Techno-Dilletantismus zu sagen. So ist, wenn schon nicht der Fußball, zumindest die Mucke aus östlichen Gefilden mehr als erstklassig. Außerdem hängt da MF Doom an der Wand – Ergo, keine weiteren Zweifel möglich.

Uncanny Valley

via


Neues aus dem Hause MeltinPot. Fulgeance heißt der junge Franzose. Eklektisch versiert treibt der Soul, Funk, Afrobeat sozialisierte Connaisseur seinen stampfenden Breakbeat durch die Röhren der heimischen Boombox. I call it Anarcho-Breakfunk-Elektro-Stiernacken-Musik – Warum? Weil ich´s kann. Aber was weiß unsereiner schon. Wie immer gilt: Man macht sich am besten selbst ein Bild. Dafür passend: Der exklusive Album-Soundcloud-Stream in voller Länge und Breitseite. Netter Move. Physisches Album kommt am 11.11. Na dann, Alaaf.


mehr

Subjektiv-selektives Sammelsurium:

Spätkauf September
Wie jeden ersten Donnerstag im Monat laden die Kölner Plattenverticker des Vertrauens zum tiefenentspannten Einkauf bis 23:00Uhr. Wer die Hohe Kunst der tiefen Schläge (Jaha, ahnste den!?) noch nicht begriffen hat, dem hilft das Öffentlich-Rechtliche in die nötige Spurrille. Hans, der kann´s.

 

Musik makes me dance / Kaufanreize
Neue Radio Love Love #79. Nuff said.

Slick Tec keeping the Funk alive. One love Göttingen.

Agon für Cirque Digital. September Edition.

Watt nen quatsch! / Jack White produziert Insane Clown Posse
Fucking magnets, how do they work?! Shitstrom ick hör dir trapsen.


mehr / via

Eine haarige Angelegenheit
http://friseurnamen.tumblr.com/
Jeder denkt es, keiner tat es. Proppes an den Kosmonauten für diese längst überfällige Sammlung aberwitzigster Stilblüten der schneidenden Zunft.

Auch im August: Gewohnt große Performance vom digitalen Zirkus. Diesmal dirigiert, arrangiert und selektiert Native Rush die feinste House Minimal Eletronic Auslese der vergangenen Wochen. Lasst uns tanzen, wie fliegende Elefanten!